Die Phybiom-Riegel basieren auf einer Kombination ausgewählter löslicher und unlöslicher Ballaststoffe.

Ballaststoffe sind ein zentraler Bestandteil einer vollwertigen Ernährung und werden im Dickdarm teilweise fermentiert. Dabei entstehen unter anderem kurzkettige Fettsäuren (SCFAs) wie Butyrat, Propionat und Acetat, die in der ernährungswissenschaftlichen Literatur umfassend beschrieben sind.

Die folgenden Inhalte erläutern ausschließlich allgemein bekannte ernährungsphysiologische Mechanismen und richten sich an medizinisches Fachpersonal, das sich für die ernährungsbezogene Unterstützung einer normalen Darmfunktion interessiert.

Es werden keine Aussagen zu Erkrankungen, Heilwirkungen oder Therapieerfolgen getroffen.

Butyrat

Im Rahmen der Fermentation bestimmter Ballaststoffe kann im Darm Butyrat entstehen.

Butyrat wird in der Fachliteratur beschrieben als:

natürliche Energiequelle für Darmepithelzellen, die zur Versorgung der Schleimhaut beiträgt,

unterstützender Faktor einer gesunden Darmbarriere,

Teil normaler Regulationsmechanismen im Immunsystem,


Bestandteil physiologischer entzündungsregulierender Prozesse,


Mitspieler in Signalwegen, die die Darm-Hirn- und Darm-Immunsystem-Kommunikation beeinflussen.

Diese Punkte beschreiben die Rolle von Butyrat im Rahmen einer allgemein ausgewogenen Ernährung.

Acetat

Acetat ist mengenmäßig die bedeutendste SCFA, die durch die mikrobielle Fermentation von Ballaststoffen entsteht. Ernährungswissenschaftliche Quellen führen verschiedene grundlegende Funktionen an:


Unterstützung einer normalen Schleimproduktion im Darm,


Beteiligung an physiologischen Signalwegen, die mit der allgemeinen Immun- und Stoffwechselregulation zusammenhängen,


Förderung der mikrobiellen Vielfalt,


Wirkung auf die natürliche Sättigungsregulation (z. B. über Hormonsignale wie GLP-1).

Diese Aussagen reflektieren allgemein akzeptierte ernährungsbezogene Mechanismen.

Probionat

Propionat ist eine weitere kurzkettige Fettsäure, die durch die Fermentation verschiedener Ballaststoffe gebildet werden kann. Studien ordnen Propionat folgende allgemeinen ernährungsphysiologischen Funktionen zu:


Beteiligung am Glukose- und Energiestoffwechsel,


Mitwirkung an körpereigenen Lipidregulationsmechanismen,


Aktivierung spezifischer Rezeptoren (z. B. GPR41/GPR43),


Teilnahme an Prozessen, die mit der generellen Entzündungsregulation des Körpers in Verbindung gebracht werden.

Diese Zusammenhänge beschreiben normale physiologische Vorgänge, ohne Bezug auf spezifische Erkrankungen.

Rohstoffübersicht und Funktion

Faserquelle Bevorzugte Bakteriengruppen Acetat Propionat Butyrat
Resistente Dextrine Bifidobacterium, Bacteroides +++ ++ +
Hafer-Beta-Glucan Faecalibacterium, Roseburia ++ ++ +++
Flohsamen-Arabinoxylane Bifidobacterium, Faecalibacterium ++ +++ ++
Akaziengummi Bifidobacterium +++ + +
Galaktomannan (Guarkern) Lactobacillus, Bifidobacterium ++ ++ ++
Lein-Schleimstoffe Bifidobacterium, Lactobacillus ++ + +
Hanf-Ballaststoffe gemischte Population ++ + +
Kokosfasern Lactobacillus, Bacteroides + + ++
Buchweizen-Resistente Stärke Ruminococcus, Faecalibacterium + + +++
Erdmandel-Resistente Stärke Faecalibacterium, Ruminococcus + + +++
Pfeilwurzel-Stärke Bifidobacterium, Faecalibacterium + + ++
Apfel-Pektin Eubacterium, Bifidobacterium ++ +++ ++
Kakao-Polyphenole und -Fasern Lactobacillus, Bifidobacterium + ++ +
Beeren-Polyphenole und Pektin Eubacterium, Bifidobacterium, Lactobacillus ++ +++ ++
Sonnenblumenkern-Faser und Lignane gemischte Population + + +
Kürbiskern-Faser Bifidobacterium, Lactobacillus ++ + ++
Quinoa-Faser Bifidobacterium, Lactobacillus ++ + ++
Sesam-Fasern und Lignane Lactobacillus, Bifidobacterium ++ + +
Inulin Bifidobacterium (sehr selektiv) +++ + +
Oligofruktose Bifidobacterium (sehr selektiv) +++ + +

Hinweis: Die dargestellten Zuordnungen zeigen wissenschaftlich beschriebene Fermentationsmuster und Zusammenhänge. Die „+“-Symbole dienen ausschließlich der vereinfachten, qualitativen Darstellung und stellen keine quantitative Wirkungsangabe oder ein Health Claim für PHYBIOM-Produkte dar.

Ballaststoffvielfalt statt Zuckerchaos

Kennst du das? Ein Schokoriegel gibt dir kurz Energie – doch schon nach kurzer Zeit fühlst du dich wieder schlapp und hast Lust auf den nächsten Snack. Mit Phybiom ist Schluss mit dieser Zuckerachterbahn.

Unsere Riegel sind vollgepackt mit einer einzigartigen Vielfalt an Ballaststoffen. Sie unterstützen deine normale Darmfunktion, sorgen für ein angenehmes Sättigungsgefühl und machen deinen Snack-Moment zu etwas Besonderem. Gleichzeitig enthalten Phybiom Riegel weniger Zucker als viele klassische Schokoriegel – ideal, wenn du bewusst genießen und dich trotzdem verwöhnen möchtest.

Mit Phybiom entscheidest du dich für Balance, hochwertige Zutaten und ein gutes Gefühl – egal ob im Alltag, im Job oder unterwegs.

Mehr als ein Verdauungsorgan.

In Deinem Darm leben rund 100 Billionen Mikroorganismen. Zusammen wiegen sie etwa 1,5 bis 2 Kilogramm und bilden ein Ökosystem, das in seiner Komplexität dem Regenwald nicht nachsteht. Die Forschung der letzten zwanzig Jahre hat gezeigt: Dieses Ökosystem ist an mehr beteiligt als an der Verdauung allein.

  • Immunsystem

    Rund 70 Prozent der Immunzellen sitzen in der Darmschleimhaut. Sie ist die größte Kontaktfläche zwischen Innen- und Außenwelt — größer als die gesamte Hautoberfläche.

  • Darm-Hirn-Achse

    Der Vagusnerv verbindet Darm und Gehirn in beide Richtungen. Über 90 Prozent des körpereigenen Serotonins werden im Darm gebildet — der Botenstoff, der mit Stimmung und Wohlbefinden in Verbindung gebracht wird.

  • Stoffwechsel und Hormone

    Mikrobielle Stoffwechselprodukte beeinflussen den Energiestoffwechsel, die Insulinsensitivität und das Hungergefühl. Die Mikrobiota gilt heute als ‚metabolisches Organ‘ eigener Art.

  • Schutzbarriere

    Eine intakte Darmflora produziert eine Schicht, die als Barriere gegen unerwünschte Keime wirkt — ein bedeutender Teil der körpereigenen Verteidigung.

  • Vitamin-Produktion

    Bestimmte Darmbakterien produzieren Vitamin K2,  B7, Folat und z.T. B12 — Mikronährstoffe, die unser Körper teilweise auf diesem Weg erhält.

  • Im Alter wichtig

    Dein Mikrobiom verändert sich mit dem Alter — die wissenschaftliche Forschung dokumentiert eine messbare Abnahme der mikrobiellen Diversität ab etwa Mitte vierzig. Pflanzenvielfalt im Speiseplan rückt damit in den Fokus aktueller Ernährungsforschung.

Quellen: Wu et al. (2011), Sonnenburg & Sonnenburg (2019), McDonald et al. (American Gut Project, 2018), De Filippo et al. (2010). Diese Seite gibt allgemeine wissenschaftliche Information wieder. Sie stellt keine medizinische Beratung dar und erhebt keine produktbezogenen Wirkungsaussagen.

Bedeutung einer Vielfalt an Ballaststoffen

Eine abwechslungsreiche Mischung aus löslichen und unlöslichen Ballaststoffen kann unterschiedliche Darmbakterien ansprechen.

In der Fachliteratur wird beschrieben, dass dadurch:

  • eine breitere Fermentation angeregt werden kann,
  • vermehrt verschiedene kurzkettige Fettsäuren gebildet werden können,
  • und dies zur Unterstützung normaler Verdauungs- und Stoffwechselprozesse beitragen kann.

Die Zusammensetzung der Phybiom-Riegel orientiert sich an diesen allgemein bekannten ernährungsphysiologischen Prinzipien.

Warum Phybiom diese Erkenntnisse nutzt

Unsere Rezeptur vereint unterschiedliche Ballaststofftypen, um das natürliche Darmmikrobiom auf ernährungsphysiologisch sinnvoller Weise zu unterstützen.

Der Ansatz basiert auf:

  • wissenschaftlich etablierten Grundlagen der Mikrobiomforschung,
  • der Idee, Vielfalt statt Einzelsubstrate zu nutzen,
  • sorgfältig ausgewählten Zutaten, die leicht in den Alltag integrierbar sind.

Phybiom ist ein Lebensmittelprodukt und dient der allgemeinen ernährungsbezogenen Unterstützung – nicht der Behandlung oder Linderung von Krankheiten.

Die hier beschriebenen Zusammenhänge beziehen sich ausschließlich auf allgemein bekannte ernährungswissenschaftliche Mechanismen.

Sie stellen keine medizinische Beratung dar, ersetzen keine Diagnose und machen keine Aussagen zur Behandlung, Linderung oder Vorbeugung von Erkrankungen.